Campus Süd – Architektur und Nutzungen

Perspektive Campus Süd

Architektonisches Konzept

Der Campus Süd entwickelt als Kontrast zum Campus Nord eine eher leichte, dem Charakter des Wassers entliehene Atmosphäre. Während die Bauten des Campus Nord eher solide und geerdet sind und sich aus der Topografie herausarbeiten wirken die Gebäude des Campus Süd eher leicht und verspielt. Metallische Fassaden, welche das Licht reflektieren und über leichte, veränderbare Lamellenfassaden eine immer wieder wechselnde Anmutung erzeugen, referenzieren sich auf den freigelegten und spielerischen Wasserlauf der Weiß und die Reflexionen des Wasser.

Entsprechend dem mäandrierenden Wasserlauf mit seinen begleitenden Grünflächen tanzen auch die Gebäude entlang der Freiflächen und bilden eine in Bewegung geratene Komposition. Dadurch ergeben sich spannungsvolle Blickwinkel und sich aufspreizende Zwischenräume, die immer wieder neue Sichtbeziehungen preisgeben. Entlang des Löhrtors flankieren die Zentralen Dienste und das Fakultätsgebäude für Musik und Architektur die wichtige Verkehrsader ins Stadtzentrum.  Selbstbewusst präsentiert sich hier die Universitätsnutzung der Öffentlichkeit. Das präsente Volumen des Fakultätsgebäudes Musik und Architektur schirmt das angrenzende Parkhaus ab und entwickelt seine Qualitäten zum Innenhof und über diesen hinausfließend nach Süden zum Freiraum und den Sitzstufen entlang der Weiß.

 

Nutzungen

Der Campus Süd spannt sich von der Villa Sauer entlang der Weiß bis über das Löhrtor hinweg auf. Der westliche der drei Gebäuderiegel, in dem sich die Institute der Sozialpädagogik und Psychologie befinden, ist im Erdgeschoss mit dem Institut für Bildungswissenschaften gekoppelt. In diesem Verbindungsbau werden das gemeinsame Foyer und weitere Gemeinschaftseinrichtungen verortet. Die zentrale Lehre mit ihren Seminarräumen steht im Zentrum des Campus Süd und flankiert zusammen mit dem Institutsgebäude für Musik und Architektur das Löhrtor. Die Fakultäten für Musik und Kunst sind in dem östlichen Atriumgebäude untergebracht, in welchem eine offene und für Ausstellungszwecke ideal geeignete Erdgeschosszone im Zusammenspiel mit dem Innenhof eine kreative Bespielung des Gebäudes ermöglicht, während der Kammermusiksaal im dritten und vierten Obergeschoss vor allem durch den offenen Sichtbezug zum Grünzug an der Weiß auszeichnet.

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